Ghettoingen (4)

Das neueste Fundstück vom schwarzen Brett der Uni Ghettoingen beinhaltet (mal wieder) eine WG-Anzeige. Und auch diese zeichnet sich durch ihren künstlerischen Wert aus:
Den Ghettoinger Linken dürfte die 10er-WG bestens bekannt sein, so gehört sie doch zu einer Reihe „selbstverwalteter“ Wohnhäuser die sich gemäß der Here to Stay Kampagne im Ghettoingen niedergelassen haben. „Selbstverwaltet“ meint in diesem Sinne eine euphemistische Bezeichnung für die klassische Hausbesetzung und lockt mit günstiger Miete, Zeitungsabos und sogar Milch (Hoffentlich nicht von der eigenen Kuh im Kräutergarten).

Wer jedoch gern sein Land anfeuert, an Horoskope glaubt und „reaktionäre Wettererklärungsmodelle“ vertritt, ist in der netten 10er WG leider nicht erwünscht. Dem bleiben die gemeinsamen Aktivitäten wie zu zehnt einkaufen zu gehen, um dann zusammen zu kochen leider verwehrt. So auch das gemeinsame „Rumhängen“ mitsamt Lektüre der Linken-Best-Ofs Jungle World und Konkret und der KulturwichserSZ.

Nichtsdestotrotz: Große Wohngemeinschaft in einem Haus? Kommunikatives Zusammenwohnen? Ansammlung von Gleichgesinnten? Günstige Mieten? Den Haken kennt man doch von irgendwo her…

Ob links oder rechts – niemand ist gern allein.

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Eine Antwort zu Ghettoingen (4)

  1. lorapops schreibt:

    uh uh, da bewegst Du Dich aber auf Glatteis der Hufeisentheorie

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