gender bender technics

Luise F. Pusch gilt mit Senta Trömel-Plötz als die Begründerinnen der feministischen Linguistik in der dt. Sprache (Binnen-I-Debatte inklusive). Der Heisenberg-Stipendiatin (feministisch-linguistische Forschung) blieb als Einzige unter den StipendiatInnen ein Ruf zur ordentlichen Professorin in Linguistik verwehrt (selbst benannter Grund: „wg. feministischer Forschungsinteressen“) , sodass sie sich 1985 selbstständig machte und seit dem „Gesellschaftspolitik, Gesellschaftskritik im Gewand der Sprachkritik“ betreibe.

Eines ihrer herausragendsten Werke ist „Alle Menschen werden Schwestern. Feministische Sprachkritik“, welches u.a. eine meiner Lieblingsglossen versammelt: „Die Compute“. Jetzt hat Frau Pusch zur Compute noch einmal gebloggt und Neues zur ehemaligen Berufsbezeichnung, die hauptsächlich Frauen inne hatten, welche dann durch den bekannten Maschinenbegriff mit neuer Bedeutung besetzt wurde, in ihrer üblichen Sprachgewandheit gesellschaftspolitischer kritisch erörtert. Auch mit Jobs Rücktritt liest sich die Glosse von 1984 noch einmal anders und aus geschlechtergerechter Perspektive mit einem Hang zum Ästhetischen mit einem kleinen Schmunzeln.

Dieser Beitrag wurde unter deviantstuff abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s