she does it again: Björk

Eigentlich müsste Björk die Queen of deviant sein. Denn sie lässt sich nicht beschreiben und ist nur mit ihrem eigenen Namen erklärbar. Dass wurde mir unlängst klar, als ich sie 2008 mal live erleben durfte. Man findet kaum Worte dafür. I guess abge-spaced could be fitting: Suppe während des Auftritts löffelnd, Texte vom Monitor ablesend, bunte Kostüme, glasiger Blick, mit Blechbläserinnenorchester tanzend und Effekte vom reacTable

1993 war Debut ein Knaller – wie konnte man ’93 Lieder wie Human Behaviour und Violently Happy schreiben?! Ab 1995 hörte ich dann selbst mit meinem Vatta It’s Oh So Quiet vom nicht minder hamma-Post-Album in Endlosschleife. Nun sind vier Jahre nach ihrem letzten Album Volta (darauf ein Song mit Timbaland, ein hymnisches wie episches Duett von insgesamt zweien mit Antony Hegarty, später zwar sexistisch, aber im hymnischen Charakter hamma ge-remixed von Modeselektor [übrigens live nochmal richtig awesome]) vergangen und, laut NME vor knapp 2 Wochen, ist Biophilia als 7. Studio-Album in Björks Solo-Karriere, wenn man die nur in Island und in limitierter Aufalge veröffentlichte LP Björk von 1977 nicht mitzählt, reif für die Veröffentlichung. Sie wäre nicht Björk, wenn das Album mal wieder irgendwelche Specials bereithält und so werden die Lieder als Apps verfügbar sein. Die ZuhörerInnen können so mit den Songs interagieren, neue Lieder aus den Liedstrukturen schaffen. Bei Live-Shows sollen Visuals von National Geographic via iPad ge-mixed werden und auch sonst verschwimmen Zuhören, Musizieren, Sehen und Wahrnehmen zu einem kosmischen zellenförmigen Universum wie nur Björk es sich ausdenken kann.

Inzwischen laufen diverse Blogs und Musikforen heiß, attestieren dem neuen Album weniger Sperrigkeit im Vergleich zu Volta und Neugeborene-Erlebnisse. Aber hört selbst die erste Single Crystalline. Ach und wer gerade in Manchester ist, sollte unbedingt beim International Festival sich erste Teile des Multimedia-Pakets ansehen.

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P.s. Mir sind Leute ja eigentlich nicht sympathisch, die ihre Homepage entgegen (zumeist besseren) OpenSource-Programme entwickeln, aber wenn es zur Sinneserweiterung verhilft – gerne.

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Eine Antwort zu she does it again: Björk

  1. pennapops schreibt:

    mein favorite: all is full of love
    btw – in this video she reminds me of sketch from skins (appearance, but especially voice)
    bitta

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